2. Bauwoche - Fotos und Bericht
Die 3. Bauchwoche ist zwar schon fast vorüber, aber hier zuerst einmal der Bericht der 2. Bauwoche.
Ausnahmsweise hatten wir in dieser Woche bis Freitag keine Probleme auf dem Bau. Keine Mehrkosten die auftauchten etc. Welch Freude, doch diese Freude hielt nur bis am Freitag. Doch alles der Reihe nach
Anfang Woche wurden sofort die Beton-Stahl-Sporen fertiggestellt und dies ohne Probleme. Auch da hätte noch einiges schief laufen können, doch der Gott der Bauherren war uns mal gnädig gestimmt ;-). Danach begann man umgehend mit dem Aushub. Welcher bis am Freitag fast abgeschlossen wurde. Am Freitag bei meinem täglichen Besuch auf der Baustelle, traf ich unser Landnachbar an. Als ich aus dem Auto stieg, hörte ich Ihn schon rufen, da kommt gerade der rechte und sagte seinem Gesprächspartner am Telefon, Kellerhals junior sei jetzt auf der Baustelle. Oje, ich befürchtete schon das schlimmste. Bei Ihm angekommen, liess er sich auch sogleich an mir aus und beschimpfte mich, was uns denn einfallen würde, einfach unsere Erde sowie die Baubaragge bei Ihm auf dem Land zu deponieren.
Natürlich verstand ich die Welt nicht mehr. Denn wir hatten vor dem Bau einen Termin mit Ihm und seinem Architekten (welcher er nicht wahrgenommen hat), wo wir genau diese Problematik besprochen hatten. Wir hatten dann auch die mündliche (leider nur mündliche) Zusage vom Architekten erhalten, dass wir die Baubaragge sowie die überschüssige Erde bei Ihm auf dem Land lagern können, da er ja so oder so die Baubewilligung noch nicht erhalten hat. In 8-10 Wochen, wäre alles wieder von seinem Grundstück gewesen.
Plötzlich war alles anders, er behauptete wir hätten nie eine Bewilligung erhalten und er werde eine Beschwerde (oder wie das auch immer als Fachausdruck heisst) einreichen. Wir müssten bis am Montag alles von seinem Land genommen haben. Im Nachhinein, stellte sich hereaus, dass er seine Erde nicht auf sein Nachbargrundstück ablegen darf. Und er uns damit erpressen will, weil dieses Land auch jemandem aus unserer Familie gehört.
Der aktuelle Stand ist, dass wir den Baucontainer auf unser Land verfrachteten. Leider hat einwenig Erde nicht mehr Platz auf unserem Grundstück, da wir ja einen grösseren Aushub machen mussten als geplant. Dadurch haben wir weniger Abstellfläche und mehr Erde. Doch wie schon oft, ist dieser Herr wieder einmal nicht erreichbar, somit liegt die Erde halt immer noch da wo sie ist. Wir hoffen noch immer, dass wir uns einigen können und er mit seinen Kindergartenspiele endlich aufhört. Das Beste war ja noch, dass er behauptet hat, unseren Bau nicht blockiert zu haben. Doch in Tatsache, wäre er nicht gewesen, würde unser Haus bereits stehen! Falls es hart auf hart kommt, wird uns dies wieder über CHF 10′000.– kosten, die Erde abzuführen.
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