Polterweekend von Martin - River Rafting

Gruppen Foto vor der Abfahrt Letzten Samstag trafen wir uns um 07.00 Uhr für das Polertweekend von Martin. An Board waren neben Martin, Guido, Marc, Pascal, Stefan, Christoph, Milton, Jürg, Christian, Thomas, Neil und meine Wenigkeit.

Martin im Polter-Dress Als erstes musste Martin sein Outfit anziehen, welches Ihn den ganzen Tag begleiten sollte.

Danach fuhren mit 2 Familienkutschen nach Scuol /GR. Wo wir uns im Hotel Garni Arnica eincheckten in 2 Appartements à je 4 Personen und 2 Doppelzimmer. Nach anfänglicher Euphorie über die tollen Zimmer, wurden wir aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Denn bereits nach wenigen Minuten kam die erste Reklamation, wir sollen die Zimmertüren geschlossen halten bla…bla…bla. Wir waren halt immer noch das Ritzli von meinem Polterweekend gewohnt :-). Nichts desto trotz, die Zimmer bzw. Appartements war sehr schon. In den Appartements hatten wir jeweils 2 Zimmer mit 2 Betten, wobei in einem Raum noch eine kleine Küche mit Kühlschrank (oh wie nützlich :-)) eingebaut war. Guido auf der grossen TerrasseDer Hammer waren aber die riesigen Holzterrassen, bzw. der kleine Vorgarten, die zu den Appartements gehörten.

Dan aus AustralienNach dem wir uns eingerichten hatten ging es dann auch schon bald Richtung River Rafting. Doch zuerst wurde Martin noch ein einem Besuch aus Australien überrascht. Sein Kollege Dan und seine Freundin waren per Zufall in Como / IT in den Ferien und kamen über das Wocheende zu uns bzw. Martin. Er hatte damals bei seinem Auslandsaufenthalt in Australien bei Dan gewohnt, wenn ich das richtig mitgekommen habe. Dem entsprechend überrascht und erfreut war Martin dann auch. Er konnte es kaum glauben.

River Rafting Ankunft Um 13.00 Uhr ging es dann endgültig zum River Rafting. Glücklicherweise war der Treffpunkt dafür, gerade mal 200 m entfernt vom Hotel. Dort angekommen, wurden wir herzlichst empfangen, auch wenn nicht auf Deutsch :-). Diese River Rafting Gays kommen von überall zb. Australien, Neuseeland, Schweden, Österreich nur nicht aus der Schweiz ;o). Nach den ersten Infos ging es dann auch so gleich Ausrüstungsausgabe. Wir erhielten alle eine Neoprenanzug mit Schuhen und Jacke, sowie Helm und Schwimmweste. Da sah doch eher sehr amüsant aus, bei den meisten. Danach wurden uns noch die Regeln und Sicherheitshinweise für das River Rafting erklärt. Z.B. dass man niemals das Ruder loslassen darf, wie man wieder ins Boot steigt, wie man am besten im Fluss schwimmt etc. Milton no comment :-)

Da wir wegen den Überraschungsgästen aus Australien 2 Personen mehr waren, konnten wir 3 Boote besetzten. Mit diesen machten wir uns dann auch sogleich auf den Weg und fuhren ca. 25 min Fluss aufwärts. Das River Rafting fand auf dem Inn statt und soll eines der schönsten River Raftings der Schweiz sein.

Endlich am Inn angekommen, konnte das River Rafting auch sogleich beginnen. Zuerst noch ein paar Fotos geschossen und die Sicherheitshinweise nochmals wiederholt, ging es auch schon los. Zuerst ging es ganz ruhig auf dem Inn los. Auf dem ersten Stück mussten wir nochmals alle Kommandos üben und testeten unsere ersten Manöver. Wobei das ganz eigentlich ganz einfach ist, entweder Paddeln alle nach vorne oder zurück. Wenn es hoch kommt Paddelt man gegengleicht oder springt auf die andere Seite des Bootes wenn es eng wird. Wichtig ist einfach, dass man auf die Kommandos des Bootführers hört, sonst geht gar nichts :-)

Je länger das Rafting dauerte, desto mehr Aktion kam auch auf. Die eine oder andere Stelle war doch ganz lustig, aber im grossen und ganzen, war es sehr harmlos. Nach all den Sicherheitshinweisen und Trainings, hatte ich mir das ganze doch ein bisschen spektakulärer vorgestellt. Aber nichts desto trotz war sehr lustig und amüsant und vorallem sehr schön. Zum Teil wirklich schon fast unglaublich schon. Teilweise kam man sich vor als wäre man Winnetou in irgend einem Canyon :-)

Nach ca. 1,5 Stunden waren dann alle 3 Boote am Ziel und wurden wirder auf den Anhänger geladen. Danach ging es zurück zum Startpunkt, wo wir uns wieder duschen und umziehen konnten. Danach gab es noch einen kleinen Apéro mit Bier, Melonen und Prinzenrollen.

Am Abend war dann Grillen angesagt. Guido hatte neben dem vielen Alkohol, haufenweise Fleisch und Würste eingekauft, welche nur noch in unsere hungrigen Mägen wollten. Nach einwenig suchen, fanden wir auch einen originellen Grillplatz mitten auf einem grossen Spielplatz. Genau das Richtige für uns Kinder :D. Martin musste dann das Feuer mach, eines der wenigen Aufgaben die er gefasst hatte. Doch auch dies war sehr einfach, hatte es doch mehr als genügend Holz beim Grillplatz.

Nach einer ordentlichen Fressorgie und einigem Alc, gingen die einen zurück zum Hotel, wo wir noch Desserts etc hatten. Martin ging mit der anderen Gruppe noch ins Pub, was Ihm gar nicht gut bekam :-).

Am nächsten morgen, haben natürlich die meisten das Frühstück verschlafen. Um 12.00 Uhr wurden wir dann mehr oder weniger aus dem Hotel geschmissen. Der Hammer aber war, dass wir unseren Abfall mitnehmen mussten. Der Hotelinhaber hatte einen kleinen Anfall und meinte sie wohnen hier nicht hinter dem Mond. Hier wird Abfall getrennt und nicht alles einfach weggeworfen. Wir waren doch sehr erstaunt über diese Aussage, haben wir doch extra alles sauber gemacht und in den Abfall geworfen. Hätten wir die Möglichkeit gehabt den Abfall zu trennen hätten wir das gerne gemacht. Doch ausser einem Abfalleimer hatten wir ja gar nichts. Naja in diesem Hotel waren wir wohl das erste und letzte Mal. Hoffentlich erwischen die mal wirklich eine Truppe die Radau macht.

Danach machten wir uns langsam aber sicher auf den Heimweg, wo wir dann ca. 17.00 Uhr nach dem einen oder anderen Stopp in Bottmingen wieder ankamen. Alles in allem war es wieder ein super Polterweekend bei schönstem Wetter. Jetzt steht ja bereits am Samstag wieder das nächste Polterweekend an. Danach ist aber hoffentlich für längere Zeit ruhe, soviel ich weiss stehen keine Hochzeiten mehr an. Aber wie wir ja jetzt wissen, kann es plötzlich schnell gehen…

Hier noch ein paar Impressionen:

Vor dem Check InGummi Susi unser Wanderpokal

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